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Ich bin Johanna Jeltsch und züchte Lapinporokoiras in Vaajakoski, Mittelfinnland.
Schon als kleines Kind wollte ich immer einen Hund haben, aber bis mein erster Hund Akim bei uns einzog, vergingen viele Jahre mit anderen Tieren und "Leih-Hunden". Als ich in der ersten Klasse war, begann ich den Collierüden unserer Nachbarin auszuführen. Damit musste ich leider aufhören als wir ein paar Jahre später zurück nach Finnland zogen.
Da ich keinen eigenen Hund bekam, versuchte ich allerlei andere Tiere auszubilden: Schnecken, Hamster, Mäuse, meine Katze und später Schafe, Ziegen, Esel und Pferde. Gleichzeitig führte ich auch Hunde anderer Leute spazieren. Einer dieser Hunde war Akim. Später zog Akim erst vorläufig und zu meinem 14. Geburtstag ganz bei mir ein. Akim war kein einfacher Hund. Ich war erst 14 und er war ein 40kg schwerer junger und eifriger Schäferhund. Akim hatte sein ganzes bisheriges Leben draussen im Zwinger verbracht, er war nicht stubenrein, hatte Angst vor allem, konnte fast nichts und hatte ständigen Durchfall. Trotzdem wuchsen wi zu einem unzertrennbaren Team zusammen. Ich verbrachte jede freie Minute damit Akim zu erziehen und Auszubilden. Schlussendlich arbeitete Akim lange als zuverlässiger Therapiehund und wir hatten eine erfolgreiche Karriere im Hundesport.
Akim war DER Hund meines Lebens, ein Zweiten wird es nicht geben.
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Nach Akims überraschendem Tod zu Ostern 2005 begann ich über einen neuen Hund nachzudenken. Schlussendlich kam ich auf den Lapinporokoira. Mein Traum und Ziel war es den kommenden Welpen zum Therapiehund auszubilden. Es lief alles nicht ganz so wie geplant und meine Pläne veränderten sich viele Male. Miska ist nach wie vor kein offiziell ausgebildeter Therapiehund, aber sie hat mich viele Jahre als Therapiehund bei meiner Arbeit mit alten und behinderten Menschen begleitet.
Mit Miska habe ich die erste Hundeausstellung meines Lebens besucht und danach waren wir auf vielen Ausstellungen in Finnland und Deutschland. Schon als ich mich für Miska entschied spielte ich mit dem Gedanken Lapinporokoiras zu züchten. Langsam aber sicher nahm der Gedanke Gestalt an und als ich im Herbst 2008 nach Finnland zog begann ich Miskas ersten Wurf konkret zu planen.
Der erste Lapinporokoirawurf im Kennel Pakkashelmen kam im Januar 2009 zur Welt, als Mutter Nelivedon Kaunis Veera, Miska und als Vater Cossak´s Domestic Dennis, Halla.
Im Frühling 2009 besuchte ich den Züchterkurs und bestand erfolgreich die Züchterprüfung. Im gleichen Jahr liess ich meinen Zwingernamen Pakkashelmen registrieren.
Was das züchten angeht ist es mein Ziel sowohl körperlich, als auch geistig gesunde Lapinporokoiras zu züchten. Ich finde es wichtig, die ursprünglichen Eigenschaften und das ursprüngliche Aussehen der Rasse zu erhalten. Ich wünsche, dass aus den Welpen ausgeglichene und gesunde Hunde heranwachsen, mit denen es eine Freude ist zu Leben und Hundesport zu betreiben und die sich auch für ihre ursprüngliche und eigentliche Tätigkeit eignen. Obwohl die äusserre Erscheinung nicht unwichtig ist, halte ich persönlich Gesundheit und Wesen für wichtiger. Natürlich soll der Hund dem Rassestandart entsprechen und ich meine auch, dass ich Gesundheit, gutes Wesen und Eigenschaften wichtiger halte als zum Beispiel die Farbe.
Im November kam der Suomenlapinkoirarüde Pekko zu mir. Im Moment wohnt Pekko in Deutschland und begleitet meine Mutter bei ihrer Arbeit als Sozialarbeiterin. Unser Ziel ist es Pekko offiziell zum Therapiehund auszubilden.
Falls Sie noch Fragen haben können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden! Am besten erreichen Sie mich per E-Mail.
Johanna Jeltsch
johanna.jeltsch@googlemail.com |